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mediencurriculum:faecher:psychologie:psy_11_12

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 +**Psychologie und Medienkompetenz**
  
 +Im zweistündigen Psychologiekurs in der Oberstufe ist Medienbildung Teil des Unterrichts.
  
 +Neben der Medienpsychologie ist die Klinische- und Gesundheitspsychologie ein neuer Schwerpunktbereich des Bildungsplans 2016. Diese bilden auch die Schwerpunkte des Schulcurriculums im Kontext von Analyse, Einordnung und Prävention anhand von Fallbeispielen. Hierbei wird darauf Wert gelegt, verschiedene Medien zu rezipieren und auch produktiv zu arbeiten.
  
 +Ausgehend von der Betrachtung und Reflexion ihres eigenen Medienverhaltens, untersuchen die Schülerinnen und Schüler die Wirkung von Medien und Medienkonsum. Hierbei wird analysiert und bewertet, wie ein verantwortungsvoller Umgang und eine sinnvolle Nutzung der verschiedenen Medien in der sich verändernden Lebenswelt aussehen kann. Hier ergibt sich auch ein Schnittpunkt zur Klinischen- und Gesundheitspsychologie. Das Internet bietet hier verschiedenste Möglichkeiten, auch reale Erfahrungen analysieren zu können.
  
 +Teil der prozessbezogenen Kompetenzen im Bildungsplan 2016 ist die Analyse- und Methodenkompetenz, welche auch unter dem Einsatz digitaler Medien erlernt werden, psychologische Sachverhalte nachvollziehbar zu erschließen und Ergebnisse aus der Forschung gekonnt zu beschreiben, analysieren und auszuwerten.
  
-"psychische Phänomene aus Sicht verschiedener Paradigmen der Psychologie erklärendiese in ihren jeweiligen historischen Kontext einordnen und sich mit ihren Potenzialen sowie ihren Begrenzungen auseinandersetzen"+Konkretes Thema der angewandten Psychologie innerhalb der inhaltsbezogenen Kompetenzen ist die Medienpsychologiebei der die Auseinandersetzung mit menschlichem Erleben und Verhalten im Umgang mit Medien im Mittelpunkt steht.  
 +Hierbei analysieren die Schülerinnen und Schüler die Mediennutzung anhand ausgewählter Studien und hinterfragen ihr eigenes Verhalten. Sie können darüber hinaus erklären, wie Medien auf Menschen wirken und können daraus Schlussfolgerungen für eine sinnvolle Mediennutzung unter Abwägung von Chancen und Risiken ziehen.  
  
- +So wird im Fach Psychologie auf eine Medienkompetenz hingewirkt, die Schüler zu kompetenten Rezipienten der Medienwelt entwickeltAuch im Bereich der Klinischen Psychologie, der methodischen Grundlagen und Entwicklungspsychologie oder dem Bereich der Kommunikation spielt der (produktiveUmgang mit Medien eine wesentliche Rolle.
- +
-"den Begriff und den Prozess der menschlichen Wahrnehmung darstellen sowie Faktoren, die diese beeinflussen, anhand von Beispielen erläutern" +
- +
-ein Konstrukt von Identität (zum Beispiel nach J. Marcia oder H. Keupp) beschreiben und dessen Bedeutung auch für die eigene Entwicklung beurteilen +
- +
- +
-3.1.5.1 Medienpsychologie +
- +
-Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit menschlichem Erleben und Verhalten im Umgang mit Medien auseinander. Sie reflektieren, wie sie den Herausforderungen der Mediengesellschaft selbstbewusst begegnen und sich zu mündigen und kompetenten Rezipienten entwickeln können. +
-Die Schülerinnen und Schüler können +
- +
-Quelle: Bildungsplan 2016 Baden-Württemberg +
-(1) +
- +
-die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen anhand von Forschungsergebnissen und Studien (zum Beispiel KIM- und JIM-Studien) erfassen und daran das eigene Medienverhalten überprüfen und reflektieren+
    
- +//Text: Fachschaft Psychologie, in Anlehnung an: Bildungsplan 2016 Baden-Württemberg//
-(2) +
- +
-ausgewählte Erkenntnisse zur Medienrezeption und ‑wirkung auf Menschen erklären und Wirkungszusammenhänge aufzeigen (zum Beispiel in Bezug auf Social Media, Gewaltdarstellungen) +
-  +
- +
-(3) +
- +
-Folgen von Medienkonsum und Mediennutzung analysieren, sich dabei mit Chancen und Risiken auseinandersetzen (zum Beispiel auf die kindliche Entwicklung, auf das Kommunikationsverhalten) und Konsequenzen für eine sinnvolle Mediennutzung entwickeln+
  
mediencurriculum/faecher/psychologie/psy_11_12.1588746815.txt.gz · Zuletzt geändert: 2020/05/06 08:33 von c.muhler