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Psychologie und Medienkompetenz
Im zweistündigen Psychologiekurs in der Oberstufe ist Medienbildung Teil des Unterrichts und ist neben der Klinischen Psychologie ein neuer Schwerpunktbereich.
Ausgehend von der Betrachtung und Reflexion ihres eigenen Medienverhaltens, untersuchen die Schülerinnen und Schüler die Wirkung von Medien und Medienkonsum. Hierbei wird analysiert und bewertet, wie ein verantwortungsvoller Umgang und eine sinnvolle Nutzung der verschiedenen Medien in der sich verändernden Lebenswelt aussehen kann.
Teil der prozessbezogenen Kompetenzen im Bildungsplan 2016 ist die Analyse- und Methodenkompetenz, bei der -auch unter dem Einsatz digitaler Medien- Methoden erlernt werden, psychologische Sachverhalte nachvollziehbar zu erschließen und Ergebnisse aus der Forschung gekonnt zu beschreiben, analysieren und auszuwerten.
Konkretes Thema der angewandten Psychologie innerhalb der inhaltsbezogenen Kompetenzen ist die Medienpsychologie, bei der die Auseinandersetzung mit menschlichem Erleben und Verhalten im Umgang mit Medien im Mittelpunkt steht. Hierbei analysieren die Schülerinnen und Schüler die Mediennutzung anhand ausgewählter Studien und hinterfragen ihr eigenes Verhalten. Sie können darüber hinaus erklären, wie Medien auf Menschen wirken und können daraus Schlussfolgerungen für eine sinnvolle Mediennutzung unter Abwägung von Chancen und Risiken ziehen.
So wird im Fach Psychologie auf eine Medienkompetenz hingewirkt, die Schüler zu kompetenten Rezipienten der Medienwelt entwickelt. Auch im Bereich der Klinischen Psychologie, der methodischen Grundlagen und Entwicklungspsychologie oder dem Bereich der Kommunikation spielt der (produktive) Umgang mit Medien eine wesentliche Rolle.
Text: Fachschaft Psychologie, in Anlehnung an: Bildungsplan 2016 Baden-Württemberg